PC gehackt? Darum macht sich Deutschland Sorgen Empfehlung

PC gehackt? Darum macht sich Deutschland Sorgen Quelle: Bullguard

Wenn sich ein Hacker Zugriff auf einen PC verschafft, hat er Zugang zu persönlichsten Informationen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie die Deutschen damit umgehen.

Bilder, Passwörter, wichtige Dokumente, Social-Media-Accounts – wird der eigene Computer gehackt, liegen solche Daten meistens offen. Um welche Daten sich die Deutschen sorgen und wie sie sich im Netz bewegen, hat eine aktuelle Studie von Ipsos im Auftrag des Cybersecurity-Anbieters BullGuard zu Tage gebracht.

Internetnutzer geben mehr oder weniger freiwillig persönliche Daten preis. Besonders Suchmaschinen stehen im Verdacht, Online-Aktivitäten zu überwachen. 69 Prozent der Frauen, 73 Prozent der Männer und alle Befragten über 35 Jahre sind überzeugt von der Datensammelwut der Suchmaschinen. Größtes Vertrauen genießen dagegen die Online-Banken. Doch selbst hier ist nahezu jeder Vierte überzeugt, dass sie Online-Aktivitäten überwachen.

Männer sind besonders misstrauisch

Der Geschlechtervergleich macht deutlich, dass Männer misstrauischer gegenüber Datensammlern sind als Frauen: Deutlich häufiger waren sie der Meinung, dass ein Dienst oder eine Organisation Online-Aktivitäten überwacht, als die Teilnehmerinnen. So sind etwa 65 Prozent der Männer der Ansicht, Onlinehändler würden Aktivitäten im Netz überwachen, wovon hingegen nur 57 Prozent der Frauen überzeugt sind. Während 39 Prozent der Männer glauben, die Bundesregierung behalte Online-Aktivitäten der Bürger im Auge, teilen diese Ansicht nur 29 Prozent der Frauen.

Viele Anwender surfen laut einer Studie von Bullguard sorglos im Netz
Quelle: Bullguard
Am meisten sorgen sich die Deutschen um Bankinformationen (65 Prozent) und Passwörter (64 Prozent)
Sorge um Passwörter und Bankinformationen

Am meisten sorgen sich die Deutschen um Bankinformationen (65 Prozent) und Passwörter (64 Prozent). Doch auch private Bilder, der Browserverlauf oder Social-Media-Accounts dürfen nicht in die Hände von Hackern gelangen.

Die Ängste sind bei Frauen und Männern, aber auch im Generationenvergleich unterschiedlich: Fast jede zweite Frau sorgt sich um private Fotos (43 Prozent), gleiches gilt nur für 37 Prozent der Männer. Beim Browserverlauf sind die Männer ängstlicher: 17 Prozent wollen nicht, dass Hacker darauf Zugriff haben. Nur 11 Prozent der Frauen fänden das schlimm. Dass persönliche Bilder geklaut werden könnten, fürchtet auch jeder zweite Befragte unter 35 Jahren (47 Prozent).

Silver Surfer deutlich sorgloser

Bei den Über-55-Jährigen teilt nur jeder vierte diese Meinung. Auch in Sachen Social-Media-Accounts sind die Silver Surfer sorgenfrei: Während nur jeder zehnte (11 Prozent) von ihnen Angst hat, dass die Zugangsdaten bei einem Hack eingesehen werden könnten, treibt dies nahezu jeden dritten Unter-35-Jährigen um (29 Prozent).

Wie schützen sich die Deutschen im Netz?

Sieben Prozent vertrauen allein auf die Schutzmechanismen im Browser oder durch den Telekommunikationsanbieter. Rund 12 Prozent wissen gar nicht, was sie derzeit tun, um sich im Netz zu schützen. Dagegen haben zwei von drei Befragten (69 Prozent) eine Antivirensoftware im Einsatz.

Um diese Daten sorgen sich die Deutschen, sollte ihr PC gehackt werdenAuf verschlüsselte https-Verbindungen achten 35 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen. 16 Prozent der männlichen Befragten nutzen den Inkognito-Modus, wenn sie online sind. 11 Prozent der Frauen sind ebenfalls inkognito unterwegs. Unter den Silver Surfern sind nur 9 Prozent inkognito im Netz unterwegs, und mehr als jeder Zweite von ihnen (56 Prozent) weiß nicht, was ein VPN ist. Bei den Befragten, die jünger sind als 35, nutzen bereits 45 Prozent ein VPN.

„Die Studienergebnisse zeigen: Die meisten Menschen sind sich bewusst, dass wir mit unseren persönlichen Informationen im Netz sorgsam umgehen müssen,“ stellt Stefan Wehrhahn, Country Manager DACH von BullGuard fest. „Doch nur wenige wissen, wie sie sich tatsächlich schützen können. Gerade die ältere Generation ist besorgt, kennt aber kaum Sicherheitsfunktionen. Hier setzen wir von BullGuard an: Wir wollen aufklären und bieten gleichzeitig mit BullGuard Internet Security oder BullGuard VPN die Möglichkeit, mit einfachen Mitteln für mehr Sicherheit und Datenschutz zu sorgen.“

Die von BullGuard in Auftrag gegebene Umfrage wurde im August 2019 durchgeführt. Insgesamt wurden 5.000 Verbraucher befragt, davon 2.000 in den USA, 2.000 in Großbritannien und 1.000 in Deutschland. Die Ergebnisse wurden nach drei Altersklassen ausgewertet: Zwischen 16 und 24 Jahre, 35 bis 54 Jahre, 55 bis 70 Jahre.

www.bullguard.com

Gelesen 244 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 27 November 2019 13:30

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